Durch einen Erdrutsch drohte am Donnerstagnachmittag gegen 17.15 Uhr ein Baukran am Wasserwehr in Senden in den Fluss zu stürzen.
Wie die Polizei mitteilt, war ein Teil der Baustelle, auf der der Kran stand, unterspült worden. Dort befand sich ein großes Loch. Weil eine Stütze des Baukranes somit keinen Untergrund mehr hatte, sackte dieser ab, stand schief und drohte umzufallen.

Heidenheim/Ulm

Um keine Passanten zu gefährden, sperrten die Einsatzkräfte das umliegende Gebiet großräumig ab. Sie benötigten mehr als 20 LKW-Ladungen Erde, um die entstandene Lücke zu füllen und den Kran zu stabilisieren. Allein das Auffüllen des Kraters habe mehrere Stunden gedauert. Im Anschluss wurde der Kran sofort abgebaut. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Feuerwehr vor Ort

Die sofort verständigten Feuerwehren waren mit 23 Einsatzkräften vor Ort und halfen unter anderem bei der Koordinierung der Stabilisierungsarbeiten des Kranes. Warum es zu einer Unterspülung des Untergrundes gekommen ist, konnte bislang nicht geklärt werden. Die Polizeiinspektion Weißenhorn hat die Ermittlungen aufgenommen.