So etwas erleben die Beamten der Bundespolizei auch nicht jeden Tag: Ein Mann war freiwillig auf dem Revier am Hauptbahnhof in Ulm erschienen und hatte sich danach erkundigt, ob nach ihm gefahndet werde. Die Polizisten überprüften das – mit dem Ergebnis, dass tatsächlich nach dem 43-jährigen Deutschen gesucht wurde. Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Ingolstadt wegen des Erschleichens von Leistungen vor.

Da der in Ulm wohnende Mann die geforderte Geldstrafe in Höhe von 450 Euro nicht bezahlen konnte, wurde er von den Bundespolizisten zur Verbüßung einer 30-tägigen Haftstrafe ins Gefängnis gebracht.