Traurige Gewissheit in Sontheim an der Brenz im Kreis Heidenheim: Wie die Polizei auf Anfrage berichtet, ist ein Mann, der seit Donnerstag vermisst worden war, tot. Zur genauen Auffindesituation ist noch nichts bekannt. Ob es sich um einen natürlichen Tod, einen Suizid oder gar ein Gewaltverbrechen handelt, ist ebenfalls noch unklar, die Polizei ermittelt.

Mann in Sontheim seit Donnerstag vermisst, Suche mit Rettunghunden

Die Polizei, die Feuerwehr sowie Einsatzkräfte mehrerer Rettungshundestaffeln aus
  • Heidenheim,
  • Ulm
  • Alb-Donau-Kreis
  • Biberach
  • und Schwäbisch Gmünd
hatten seit Freitag nach dem Vermissten gesucht. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz gewesen. Am Sonntagmittag wurde der 30-Jährige dann in einem Wald bei Sontheim gefunden worden, hieß es.

Falle für Rettungshunde? Hinweis führt zu Gebiet mit angeblich ausgelegten Giftködern

Der Fall hatte auch deswegen für Aufsehen gesorgt, weil in der Nacht zum Sonntag bei den Einsatzkräften der BRH Rettungshundestaffel Heidenheim über das Kontaktformular der Webseite eine E-Mail mit einem Hinweis auf den angeblichen Aufenthaltsort des Vermissten eingegangen war.
Die BRH Rettungshundestaffel Heidenheim brach den geplanten erneuten Sucheinsatz am Sonntagmorgen jedoch ab, weil der Absender der Mail von der Polizei nicht zu ermitteln war. Es bestand der Verdacht, dass die Suchhunde in ein Gebiet gelockt werden sollten, in dem angeblich Giftköder ausgelegt wurden. „Durch diese Erkenntnisse vermuteten wir die Irreführung der Suchmaßnahmen in ein bereits polizeilich bekannteste Giftködergebiet, mit dem Ziel den Rettungshunden zu schaden“, hieß es auf der Facebookseite der Rettungshundestaffel. Die Polizei ermittelt.