Die beiden Männer waren nach Angaben der Polizei zur Behandlung einer Suchterkrankung in der Forensichen Psychiatrie im Günzburger Bezirkskrankenhaus untergebracht. Am Montag gegen 1.30 Uhr zwangen sie eine Mitarbeiterin mit einer selbst angefertigten Waffe, die Türen zu öffnen, und flüchteten. Die Mitarbeiterin blieb unverletzt.

Fahndung mit Polizei-Hubschrauber bis Montagmittag

Die Polizei Günzburg fahndete bis zum Montagmittag unter anderem unter Einsatz eines Polizeihubschraubers, eines Personensuchhundes und Unterstützungskräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei nach den beiden Männern. Inzwischen (Stand: 13.50 Uhr) wurden die Einsatzkräfte für die Fahndung reduziert – unter anderem wurde der Polizeihubschrauber abgezogen. Dies teilte das Polizeipräsidium Kempten auf Nachfrage mit. Nach wie vor gebe es keinerlei Anhaltspunkte auf den Verbleib der beiden Flüchtigen. Die Fahndung werde fortgesetzt.

Personenbeschreibung: So sehen die Täter aus

Alexander Günter
© Foto: Polizei

Einer der Gesuchten ist der 28-jährige Alexander Günter. Er hat eine normale Statur, hellbraune Haare und ist etwa 1,70 Meter groß. Er trägt eine weiße Sportjacke und eine weiße Hose mit drei roten Streifen an der Seite.

Ruslan-Oleksandr Tsopa
© Foto: Polizei

Bei dem anderen Mann handelt es sich um den 23-jährigen Ruslan-Oleksandr Tsopa. Er ist 1,75 groß ist., hat kurze dunkle Haare und ist komplett dunkel bekleidet. Die Männer trägen weiße Schuhe beziehungsweise schwarze Schuhe mit auffällig weißen Sohlen.

Achtung: Geflüchtete nicht ansprechen, sondern die Polizei rufen

Laut mehreren Zeugenaussagen sollen die beiden flüchtigen Männer im Bereich Jettingen-Scheppach gesichtet worden sein. Die Polizei warnt ausdrücklich: Nicht an die Personen herantreten, keine Anhalter mitnehmen. Günter und Tsopa sind unter anderen wegen wegen räuberischem Diebstahls beziehungsweise schweren Bandendiebstahls polizeibekannt. Wer die Männer sieht, sollte die Notrufnummer 110 wählen. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, die Geflüchteten anzusprechen.

Hinweise, insbesondere zum aktuellen Aufenthaltsort der beiden Männer, werden unter (08221) 91 90 entgegengenommen.

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