Die Einsatzkräfte eilten ihrem verunglückten Kameraden umgehend zur Hilfe und befreiten ihn aus der misslichen Lage. Der 50-Jährige erlitt mehrere Brüche sowie diverse Quetschungen. Er wurde zur Behandlung in die Weißenhorner Stiftungsklinik gebracht. Lebensgefahr habe nicht bestanden, sagte Wilhelm Schmid, Sprecher der Feuerwehren im Landkreis, am Freitag auf Nachfrage. Er betonte: "Dem Kameraden geht es den Umständen entsprechend gut."

Als das Unglück geschah, trug der Kreisbrandmeister vorschriftsmäßig Helm, Schutzjacke, Handschuhe und spezielle Einsatzstiefel mit Stahlkappe und einer mit Stahl verstärkten Sohle. Diese Schutzkleidung habe Berger vor schlimmeren Verletzungen bewahrt, sagte der Feuerwehrsprecher.

Wie berichtet, war am Donnerstagmittag in Buch ein Feuer auf einem landwirtschaftlichen Anwesen ausgebrochen. Schnell griffen die Flammen von einer Lagerhalle auf den Dachstuhl des angrenzenden Wohngebäudes sowie auf einige Anbauten über. Das Feuer zerstörte Dachstuhl und Lagerhalle vollständig. Zerstört wurde auch eine große Photovoltaikanlage. 150 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen. Das Feuer war erst eineinhalb Stunden nach Ausbruch unter Kontrolle. Die Feuerwehr aber verhinderte, dass auch noch ein Stall in Brand geriet, in dem sich etliche Tiere befanden.

Vier Menschen wurden bei dem Großbrand leicht verletzt. Fünf Jungtiere, die in einem Anbau untergebracht waren, starben in den Flammen. Der entstandene Sachschaden ist immens. Er beträgt ersten Schätzungen der Polizei zufolge rund 400.000 Euro.