Westerstetten /  Uhr
Mit zwei Hubschraubern haben Polizei und Feuerwehr am Samstag einen Gleitschirmflieger nahe Westerstetten gesucht. Bisher ist er nicht aufgetaucht.
Ein großes Aufgebot an Rettungskräften hat am Samstag nach einem Gleitschirmflieger gesucht. Bisher ohne Erfolg, die Suche wurde inzwischen abgebrochen. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Passagier eines Regionalzuges von Ulm nach Stuttgart Alarm geschlagen. Er war zusammen mit Bekannten um 13.10 Uhr in Ulm in den Regionalzug nach Stuttgart eingestiegen. Kurz vor Westerstetten sah er aus dem Zugfenster auf einem freien Feld einen orangenen Gleitschirm mit blauen Streifen im Wind wehen. Am Boden im Schnee lag seinen Schilderungen nach eine leblose Person. Andere Zugpassagiere bestätigten der Polizei zufolge diese Beobachtung.

Die Polizei forderte sofort einen Polizei- und einen Rettungshubschrauber an, die nach der leblosen Person suchen sollten. Weitere Rettungskräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei beteiligten sich am Boden an der Suche nach dem hilflosen Gleitschirmflieger. Der Zugverkehr in diesem Bereich wurde wegen der Rettungskräfte auf den Schienen sofort gestoppt. Es kam zu entsprechenden Behinderungen im Bahnverkehr, die aber insgesamt betrachtet nicht wesentlich waren.

Trotz einer intensiven Suche aus der Luft und am Boden konnten die Helfer keinen Gleitschirmflieger zwischen Ulm und Westerstetten ausmachen. Die Suche wurde deshalb ergebnislos abgebrochen. Es werde auch nirgendwo ein Gleitschirmflieger vermisst, sagte ein Polizeisprecher, man habe das überprüft.