Neu-Ulm Messerangriff vorgetäuscht

Neu-Ulm / SWP 07.01.2012

Ein 52-jähriger Bewohner des Nuißlheims hat am Donnerstagabend über Notruf bei der Polizei einen Messerangriff gemeldet. Die Beamten rückten sofort mit mehreren Streifenbesetzungen zu dem Haus aus, in dem die Stadt Obdachlose unterbringt. Die Polizisten fanden den alkoholisierten Mann allerdings allein in seinem Zimmer und auch keinerlei Spuren von einem Angreifer oder einem Kampf. Die Verletzungen an seinem Rücken, die nach Angaben des 52-Jährigen von dem Messerangriff herrührten, erwiesen sich bei näherer Begutachtung durch den ebenfalls alarmierten Notarzt als mehrere Tage alte Sturzverletzungen. So ist es im Polizeibericht nachzulesen. Nun wird gegen den Mann wegen des Vortäuschens einer Straftat und des Missbrauchs von Notrurfen ein Strafverfahren eingeleitet.

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