Herrenstetten Unfall zwischen Regionalexpress und Ackerschlepper

Herrenstetten / swp 09.08.2018

Nach dem Unfall zwischen einem landwirtschaftlichen Fahrzeug und einer Regionalbahn zwischen Herrenstetten und Untereichen im Landkreis Neu-Ulm ist der Feuerwehreinsatz am Gleis beendet. Alle 73 Fahrgäste konnten ihre Fahrt mit einem bereitgestellten Bus fortsetzen. Beim Umsteigen wurde eine Person leicht verletzt, sie kam mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus.

Grubber streift Regionalbahn

Am Donnerstag kam es gegen 9.40 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Regionalexpress der Deutschen Bahn und einem Ackerschlepper mit angehängtem Grubber. Der Zug befuhr die eingleisige Strecke zwischen Illertissen und Altenstadt. Auf Höhe von Herrenstetten rangierte der 77-jährige Fahrer des Ackerschleppers auf den parallel zum Bahngleis laufenden Feldweg, um dort zu wenden. Hierbei übersah er den herannahenden Zug. Das angehängte Arbeitsgerät ragte in den Gleisbereich.

Trotz der schnellen Reaktion des 24-jährigen Zugführers, der noch ein akustisches Warnsignal abgab und eine Notbremsung einleitete, konnte der Zusammenstoß zwischen Zug und dem Arbeitsgerät nicht mehr verhindert werden. Der Zug, bestehend aus zwei Triebwägen, wurde hierbei über die gesamte Länge verkratzt. Die Schadenshöhe war vor Ort nicht abzuschätzen. Aus dem Arbeitsgerät wurde eine Metallwalze ausgerissen. Die Zuginsassen kamen mit dem Schrecken davon, verletzt wurde durch den Unfall selbst niemand. Da der Schaden am Zug nicht abgeschätzt werden konnte, wurden die Fahrgäste vor Ort durch einen Bus der Deutschen Bahn abgeholt und konnten ihre Reise so fortsetzen.

Die Streckensperrung zwischen Illertissen und Altenstadt (Iller) ist zwischenzeitlich aufgehoben.

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