Region Handel mit gefälschten Elektronikartikeln aufgeflogen

THOMAS STEIBADLER 22.07.2016
Wegen Produktpriaterie im großen Stil ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft gegen einen 34-jährigen Unternehmer. Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, gefälschte Elektronikartikel aus Asien importiert und weltweit vermarktet zu haben.

Wegen Produktpriaterie im großen Stil ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft gegen einen 34-jährigen Unternehmer. Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, gefälschte Elektronikartikel aus Asien importiert und weltweit vermarktet zu haben. Wie hoch der Schaden ist, der den Käufern der angeblichen Markenartikel entstand, lässt sich nach Auskunft des Polizeipräsidiums Ulm noch nicht abschätzen. Jedenfalls dürfte es sich um stattliche Beträge handeln. Darauf deutet der Verkaufswert der Waren hin, die bei der Durchsuchung der Geschäftsräume und der Wohnung des 34-Jährigen in der vergangenen Woche beschlagnahmt wurden.

Laut Polizei würden die angeblichen Markenartikel im Einzelhandel für insgesamt mehrere hunderttausend Euro Umsatz sorgen. Für ihren Abtransport aus dem Frimenräumen im östlichen Kreis Biberach seien mehrere Lkw-Fuhren notwendig gewesen. Außerdem sei weiteres umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt worden. Gegen den Verdächtigen ist der Polizei zufolge bereits mehrmals einschlägig ermittelt worden. Dieses Mal waren dem Zoll am Flughafen in Leipzig Waren aus Hongkong aufgefallen, bestimmt für die Firma im Kreis Biberach. Es handelte sich vor allem um Plagiate von Zubehör für Mobiltelefone, wie Headsets, Displays, Ladekabel und Akkus. Auch Tablet-Computer gehörten dazu. Der 34-Jährige befindet sich weiterhin auf freiem Fuß.