Im Donautal hat am Freitagabend gegen 19.30 Uhr beim Entsorgungsbetrieb Veolia Plastikmüll in einem Müllbunker gebrannt. Ein Sicherheitsdienst hatte den Brand über eine Überwachungskamera entdeckt. Die Feuerwehr Ulm konnte einen größeren Schaden verhindern, „weil wir gleich eine Außenfassade aus Blech entfernen und so von der Seite an den Brandherd gelangen konnten“, sagte Feuerwehrmann Andreas Hörmann. Verletzt wurde niemand. Den Schaden schätzt die Polizei auf 50.000 Euro.

Feuerwehren aus der Umgebung vor Ort

Noch während ein Greifbagger das brennende Material aus dem Bunker herausnahm, wurde es gelöscht. Das Brandgut wurde dann auf einer freien Fläche verteilt „und nochmals abgelöscht“, berichtete Einsatzleiter und Feuerwehrkommandant Adrian Röhrle. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden an. Der Einsatz wurde erst nach Mitternacht beendet. Vor Ort waren vorsorglich insgesamt 100 Einsatzkräfte von der Feuerwache Ulm und aus den Abteilungen Einsingen, Grimmelfingen, Eggingen, Wiblingen und Donaustetten sowie die Führungsgruppe der Feuerwehr Ulm.
Im April 2019 hatte es in dem Betrieb bereits schon einmal gebrannt. Damals waren 80 Ballen aus Papier und Kunststoff, die zur Verwertung bereit standen, in Brand geraten. Das Feuer drohte auf die Halle überzugreifen, diese konnte jedoch gerettet werden.