Staig Falscher Alarm: Erdgas war Verwesungsgeruch

Staig / Thomas Staibler 28.11.2017
In Staig hat ein stinkender Tierkadaver einen Feuerwehreinsatz ausgelöst.

Der Gasalarm am Dienstagvormittag in Staig hat sich als Fehlalarm herausgestellt. „Definitiv kein Gasaustritt“, sagte Bernd Jünke, Sprecher der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU), nachdem Mitarbeiter das Leitungsnetz kontrolliert und Feuerwehrleute die wahre Quelle des seltsamen Geruchs ermittelt hatten: ein Tierkadaver. Eine Katze? Ein Fuchs? Das ließ sich nicht mehr genau feststellen, sagte Michael Haag, Kommandant der Staiger Feuerwehr. Jedenfalls war das tote Tier schon länger in einem Garten gelegen. Nun bemerkte ein Anwohner den Verwesungsgeruch, vermutete aber austretendes Erdgas und verständigte die Feuerwehr. Die rückte kurz vor 12 Uhr mit insgesamt 34 Kräften an, auch ein spezieller Messwagen wurde von Ehingen nach Staig beordert. Wie in solchen Fällen üblich mussten die Bewohner die umliegenden Häuser verlassen, und die Suche nach dem Gasleck begann. Nach gut einer Stunde dann Entwarnung. Der Tierkadaver landete in einem Plastiksack und wird entsorgt. Die Kosten des Einsatzes werde wohl die Gemeinde tragen, meint Kommandant Haag.

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