Der spektakuläre Einsatz des LKA Bayern in Schwaighofen in Zusammenhang mit  500 Kilogramm Kokain hatte am Mittwoch ein Nachspiel. Wie der Pressesprecher des LKA in München auf Anfrage mitteilte, war auf dem Gelände des Fruchthofs Nagel eine Spezialeinheit vor Ort, um mit Geräten nach Gegenständen zu suchen, die die mutmaßlichen Verdächtigen bei ihrer Flucht weg geworfen haben könnten. Gemeint sind etwa Handys.

500 Kilo Kokain in Bananenkisten

Wie mehrmals berichtet, hatte ein Mitarbeiter des Fruchtgroßhandels Nagel in Schwaighofen die halbe Tonne Kokain in Bananenkisten gefunden, die Polizei wurde verständigt und das LKA Bayern plante kurzfristig einen Zugriff in der Nacht zum Sonntag 15. Dezember. Nach einer aufwendigen Verfolgungsjagd konnte die Polizei sechs Männer aus Albanien und Rumänien fassen, ein Mann entkam.