Ein Grillnachmittag, Autofahrten ohne triftigen Grund, ein Spieleabend und Treffen am See: Nicht alle Menschen haben sich am Sonntag an die Ausgangsbeschränkungen gehalten, wie die Polizei mitteilt.

In Blaustein haben sich am Sonntagnachmittag drei Personen mit Getränken in einer nicht geöffneten Gaststätte aufgehalten. Außerdem haben sich an einem Grillplatz im Ulmer Maienwäldle sieben Erwachsene und drei Kinder zum Grillen getroffen. Und ein Mann hat in seiner Wohnung in Ulm mit vier Bekannten einen Spieleabend veranstaltet. Die Polizei löste die Treffen auf.

Polizei kontrolliert und greift durch

In Neu-Ulm hat die Polizei am Sonntag insgesamt acht Personen getroffen, die ohne triftigen Grund unterwegs waren. Am Nachmittag haben zwei 23-Jährige am Ludwigsfelder Badesee gemeinsam ein Bier getrunken. Am Abend wurde ein Auto mit Münchner Zulassung gestoppt. Im Fahrzeug saßen vier junge Männer, drei von ihnen Münchner. Sie erzählten, ihren Freund in Elchingen besucht zu haben und nun mit diesem umherzufahren. Die Polizei forderte sie auf, nach Hause zu fahren. Genauso wie zwei 20-Jährige, die kurz vor 22 Uhr in der Bahnhofstraße unterwegs waren.

Ein Autofahrer wurde am Sonntagnachmittag im Stadtpark in Senden kontrolliert. Er gab an, Gartenwerkzeug aus seinem Schrebergarten geholt zu haben – was aber kein triftiger Grund im Sinne der Allgemeinverfügung ist. Ebenso gegen das Gesetz verstoßen haben fünf Menschen, die eine gemeinsame Ausflugsfahrt unternahmen. Und zwei Männer, die nach eigenen Angaben „nur aus Langeweile“ mit dem Auto herumfuhren. Am Roggenburger Weiher trafen sich außerdem drei junge Männer zum Biertrinken.

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Alle Beteiligten wurden angezeigt, sie müssen nun ein Bußgeld zahlen. Größtenteils hielten sich die Menschen aber an die Beschränkungen, teilt die Ulmer Polizei mit.