Bereits seit Ende letzten Jahres kursieren am Bertha-von-Suttner-Gymnasium in Pfuhl Gerüchte über Drogenmissbrauch. Am Donnerstag hat die Polizei nun drei Wohnungen in Elchingen, Neu-Ulm und Nersingen durchsucht - mit Erfolg. Die Beamten stellten insgesamt ca. 35 Gramm Marihuana sicher.

Die Schulleitung hatte die Polizei informiert, nachdem es konkrete Verdachtsmomente gegeben hatte. Die verdeckten Ermittlungen führten schließlich zu den Durchsuchungsbeschlüssen.

Polizei und Schulleitung informieren Schüler

Die Polizei Neu-Ulm informierte die Schüler der Q11 im Anschluss gemeinsam mit der Schulleitung darüber, dass einzelne Personen aus dem Jahrgang als Beschuldigte gelten. Außerdem sprachen sie über die Gefahren und rechtlichen Folgen von Drogenkonsum. Einige Elftklässler konnten noch weitere Angaben zu den Sachverhalten machen.

BVS-Schulleitung: „Schulrechtliche Konsequenzen“

Schulleiter Mark Lörz bedauert, den Schulbetrieb durch eine solche Aktion stören zu müssen. „Wir sind es aber der großen Mehrheit unserer Schülerinnen und Schülern, die noch minderjährig sind und mit Drogen nichts zu tun haben, schuldig, gegen Drogenmissbrauch absolut unnachgiebig vorzugehen“, so Lörz. Das strafbare Fehlverhalten einiger weniger gefährde nicht nur massiv deren eigene Laufbahn und Gesundheit, sondern die Sicherheit an der Schule insgesamt, so Lörz weiter, daher werde man hier auch alle notwendigen schulrechtlichen Konsequenzen ziehen.

Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen hinsichtlich möglicher Hintermänner und weiterer Beschuldigte sind noch nicht abgeschlossen.

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