Großeinsatz der Feuerwehr mitten in der Innenstadt von Ulm: Zahlreiche Einsatzfahrzeuge sind am Freitagmorgen gegen 5.30 Uhr in der Walfischgasse 7 in der Innenstadt angerückt. Grund war ein Brand in einem Keller, wie der Einsatzleiter vor Ort erklärte, während die Bekämpfung des Brandes lief. Später stellte sich heraus, dass Müll in Brand geraten war. In der Walfischgasse war deutlich Brandgeruch zu vernehmen, über dem Dach war Qualm zu sehen. Insgesamt wurden 21 Menschen aus dem Gebäude gerettet, darunter waren drei Kinder.

Bei dem Brand in Ulm gab es keine Verletzten

Verletzt wurde niemand. Ein Krankenwagen war am Einsatzort. Nach Auskunft der Polizei wurden mehrere Menschen aus dem Wohnhaus dort vorsorglich untersucht, sie konnten aber ohne Behandlung entlassen werden.

Die Feuerwehr war unter anderem mit zwei Löschzügen und einer Drehleiter angerückt, in der Ulmer Gasse und der Walfischgasse standen insgesamt neun Einsatzfahrzeuge. 45 Mitglieder der Ulmer Feuerwehr waren im Einsatz. Gegen 8 Uhr war der Löscheinsatz dann beendet.

Haus nach dem Feuer nicht mehr bewohnbar

Die Höhe des Schadens konnte die Polizei noch nicht beziffern, aber es war den Angaben zufolge schon früh klar, dass das Haus nicht mehr bewohnbar sei. Die aus dem Gebäude geretteten Menschen wurden in einem Bus untergebracht um dann weiter versorgt zu werden. Ein Vertreter der Bürgerdienste der Stadt Ulm war gleich am Morgen vor Ort in der Walfischgasse, um sich um sie zu kümmern und ihnen erst einmal eine Unterkunft zu beschaffen.

Er sagte auf Anfrage, dass man in zwei Flüchtlingsunterkünften eine Notunterbringung für die nach dem Brand nun obdachlosen Menschen organisiert habe. Derzeit würden diese Unterkünfte noch hergerichtet, aber bis zum Mittag sollten die 17 Erwachsenen und die 3 Kinder dann sicher untergebracht sein.

Gebäude sollte im November geräumt und abgerissen werden

Unklar war am Freitag, ob alle Menschen in dem Haus Mieter der Wohnungen waren. Für das Gebäude in der Walfischgasse 7 steht schon länger der Abriss an. Für den 6. November wäre vom Gerichtsvollzieher ein Räumungstermin angesetzt gewesen.

Über die Ursache des Brandes konnte die Ulmer Polizei noch keine Angaben machen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gebe es bisher aber nicht.

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