Der Brand im Landkreis Günzburg richtete nicht nur einen Schaden von rund 100.000 Euro an, sondern rief auch rund 200 Einsatzkräfte auf den Plan. Die Feuerwehr konnte zum Glück verhindern, dass das Feuer auf das direkt angrenzende Wohnhaus übergriff.

200 Einsatzkräfte nach Notruf bei Brand in Kleinbeuren

Um 17.39 Uhr wurde der Brand über Notruf in Krumbach gemeldet. Die Feuerwehren aus Burgau, Ettenbeuren, Günzburg, Behlingen-Ried, Hammerstetten, Ichenhausen, Wettenhausen und Unterrohr wurden alarmiert und rückten aus. Zudem wurden der Rettungsdienst und die Polizei verständigt. Insgesamt waren knapp 200 Einsatzkräfte vor Ort.

Als die Rettungskräfte eintrafen, stand der Dachstuhls eines Stalls bereits in Flammen. Das direkt angrenzende Wohnhaus war durch das Feuer stark gefährdet. Die Feuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten und konnte ein Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus verhindern.

Erste Erkenntnisse zur Ursache des Brandes

Bei dem Brand kamen keine Menschen und Tiere zu Schaden. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 100.000 Euro. Die ersten Ermittlungen zur Brandursache wurden durch Beamte der Polizei Burgau begonnen und zwischenzeitlich vom Kriminaldauerdienst Memmingen übernommen. Derzeit gehen die Beamten davon aus, dass das Feuer im Heuschober des Stalls ausgebrochen ist. Als Brandursache kommt neben einem technischen Defekt auch eine Selbstentzündung des im Heuschober aufbewahrten Materials in Frage.

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