Am 6. Februar soll ein 16-Jähriger mit einer Pistole gegen 15.45 Uhr in einen Hinterhof in Ulm einen 23-Jährigen überfallen haben. Der Verdächtige sei in den Hinterhof gegangen und dort auf einen Mitarbeiter einer Jugendhilfeeinrichtung getroffen.

Wie der 16-Jährige später gestand, bedrohte er den 23-Jährigen mit einer Schreckschusspistole und verlangte Geld. Um Druck zu machen, ließ mit seiner Waffe - einer Schreckschusspistole - einen Schuss in die Luft. Dadurch eingeschüchtert händigte ihm der Mitarbeiter eine Geldkassette aus, die er aus einem angrenzenden Büro geholt hatte. Der Täter flüchtete mit wenigen hundert Euro Beute.

Gute Täterbeschreibung

Obwohl der Täter teilweise vermummt war, beschrieb das Opfer ihn so gut, dass die verständigte Polizei den Verdächtigen schnell gefunden hatte.

Beute und Waffe sichergestellt

Die Polizei fahndete mit vielen Streifen. Bereits kurze Zeit nach der Alarmierung konnten sie den Verdächtigen im Alten Friedhof in Ulm vorläufig festnehmen.Die Beamten stellten sowohl die Beute, als auch die bei der Tat wohl eingesetzte Schreckschusspistole sicher.

Untersuchungshaft

Da seine Wohnsituation völlig ungeklärt war, erließ der zuständige Haftrichter beim Amtsgericht auf Antrag der Ulmer Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den Jugendlichen. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

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