Am frühen Dienstagmorgen wurde die A6 bei Wolpertshausen gesperrt. Ein Lkw hatte bei dem Unfall in der Nacht zum Dienstag (2:32 Uhr) 20 Tonnen Ladung verloren, die sich über die Fahrbahn verteilt haben. Pendler müssen sich daher am Dienstagmorgen auf erhebliche Beeinträchtigungen einstellen, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Am Morgen bildete sich bereits ein kilometerlanger Stau. Die Autobahn ist laut Angaben der Polizei noch bis etwa 7:45 Uhr vollgesperrt, die Räumungsarbeiten laufen.

Lkw-Fahrer war bei Unfall auf der A6 alkoholisiert

Der mit rund 1 Promille alkoholisierte Fahrer des Sattelzugs war laut Polizei am frühen Dienstagmorgen kurz vor der Kochertalbrücke von der Straße abgekommen. Der Wagen streifte eine Leitplanke und kam dann quer auf der Autobahn zum Stehen. Laut Sprecher riss der Auflieger des Lastwagens auf und Kisten mit Kugellagern fielen auf die Straße. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 85.000 Euro. Kugellager werden zum Verringern von Reibung in Maschinen eingebaut, etwa in Autos, Bohrmaschinen oder auch Flugzeugen.

Nach Angaben des SWR sollten Autofahrer die Umleitung U44 nehmen. Gegen 7:20 am Dienstagmorgen stockte der Verkehr auf der A6 auf 12 Kilometern.

Auf der A6 nahe Schwäbisch Hall kommt es immer wieder zu Unfällen: Im April 2019 verlor ein Lkw bei einem Unfall eine Ladung Granitblöcke - die Fahrbahn musste daraufhin erneuert werden.

Wolpertshausen