Offenbar aufgrund des hohen Alters und der daraus resultierenden körperlichen Einschränkungen war am Donnerstagvormittag ein 91-Jähriger in Waiblingen nicht mehr in der Lage unfallfrei seinen Wagen durch den Verkehr zu lenken. Dast teilte die Polizei mit.

Erster Unfall: Straßenschild um- und danach weiter gefahren

Gegen 10 Uhr wollte der Mann von der Alten Waiblinger Straße nach links in die Neustadter Hauptstraße abbiegen. Hierbei verhielt sich der Mann allerdings bereits derart ungeschickt, dass er noch vor dem Abbiegevorgang im Kurvenbereich rangieren musste. Dabei fuhr der Senior mit seinem Wagen rückwärts gegen ein Verkehrszeichen, welches durch das Fahrzeug aus dem Sockel gerissen wurde und umfiel. Ein Zeuge konnte den Unfall beobachten und musste dann feststellen, dass der Unfallfahrer nach dieser ersten Kollision seine Fahrt unerlaubt fortsetzte.

Zweiter Unfall: Betonsockel an- und danach weitergefahren

Kurz vor 11 Uhr war der Fahrer mit seinem Honda im Begriff rückwärts aus dem Krautlandweg auszufahren. Dabei stieß er mit dem Heck seines Fahrzeuges gegen einen dortigen Betonsockel. Nach einer ersten Begutachtung des Schadens folgte der Senior dem Rat einer Zeugin und wendete sein Fahrzeug. Anschließend fuhr er ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern davon.

Dritter Unfall: Selben Betonsockel an- und danach weiter gefahren

Kurz nach 11.30 Uhr fand sich der Unglücksrabe erneut mit seinem Wagen im Krautlandweg. Bei einem erneuten Wendeversuch fuhr er wieder auf denselben Betonsockel auf. Die Zeugin, welche bereits seinen ersten Unfall dort beobachtet hatte, forderte den Senior auf, sein Fahrzeug zu verlassen.

Vierter Unfall: Auto ange- und am weiter fahren gehindert worden

Dem kam der Senior nicht nach, sondern versuchte seine Fahrt fortzusetzen. Dabei fuhr er auf ein in einer Hofeinfahrt geparkten Opel Mokka auf. Der Zeugin gelang es, den Mann dazu zu bewegen aus dem Wagen auszusteigen und ihm den Schlüssel abzunehmen. Der Gesamtsachschaden liegt bei mehreren tausend Euro.
Gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten hatte der ältere Herr ein Einsehen und gab freiwillig seine Fahrerlaubnis zurück. Er händigte hierzu den Beamten seinen Führerschein aus. Die Fahrerlaubnisbehörde wird nun darüber in Kenntnis gesetzt.