A 7 Motorradfahrer stirbt bei Überholmanöver auf der Autobahn

Fichtenau / 16.04.2013
Bei einem schweren Verkehrsunfall am Montagabend gegen 19.47 Uhr, zog sich ein 49-jähriger Motorradfahrer tödliche Verletzungen zu. Durch den Aufprall war das Motorrad sofort in Brand geraten.
Der Motorradfahrer streifte bei laut Polizei besten Sicht- und Witterungsverhältnissen mit sehr hoher Geschwindigkeit zwischen den Anschlussstellen Dinkelsbühl und Ellwangen, einen ordnungsgemäß auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug, als er versuchte diesen zu überholen.

Dabei zog er seine schwere Maschine zu spät vom rechten auf den linken Fahrstreifen, so dass er mit seinem Krad gegen das hintere linke Fahrzeugeck des Sattelanhängers prallte.
Hierbei zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass der kurz darauf eintreffende Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte. Durch den Aufprall geriet das schwere Krad sofort in Brand und musste von der Feuerwehr gelöscht werden.


Während der Unfallaufnahme und den Aufräumungsarbeiten musste die BAB komplett für ca. zwei Stunden gesperrt werden. Hierdurch staute sich der Verkehr auf einer Länge von 4 Kilometer.

Der Motorradfahrer war bereits vor dem Unfall einigen Verkehrsteilnehmern durch seine überaus aggressive und gefährdende Fahrweise aufgefallen.

 

Am Krad entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 5000 Euro,  am Anhänger lag der Schaden bei ca. 2000 Euro.


Die Feuerwehren Crailsheim und Fichtenau sicherten die Unfallstelle und sorgten für die Reinigung der Fahrbahn.