Silvester Mehrere Brände im Kreis Hall

Kreis Hall / pol 02.01.2019
Zum Jahreswechsel hat es im Kreis Schwäbisch Hall mehrmals gebrannt.

Kein Silvester ohne dass irgendwo irgendetwas in Flammen aufgeht: Dass die Feuerwehren im Kreis Hall zu Jahreswechseln in verstärkter Einsatzbereitschaft sind, ist kein Zufall. Wie die Polizei mitteilt, waren sie auch zu Neujahr 2019 mehrfach unterwegs.

So zündete ein Bewohner eines Einfamilienhauses in der Karlstraße in Gaildorf am Dienstag gegen 0.10 Uhr ein Feuerwerk auf seinem Balkon im Dachgeschoss an. Dieses setzte einen Plastikblumenkasten in Brand, was zu starker Rauchentwicklung mit ausschlagenden Flammen sorgte. Die Feuerwehr Gaildorf rückte mit 33 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen an und löschte das Feuer. Der Sachschaden blieb gering.

Nur kurze Zeit danach warf ein Unbekannter gegen 1.10 Uhr mehrere noch glimmende Feuerwerksbatterien in eine Restmülltonne im Heuweg in Crailsheim. Die gesamte Mülltonne fing Feuer, welches Gefahr lief, auf weitere Mülltonnen und eine Hecke überzuschlagen. Eine Polizeistreife löschte den Brand mit einem Feuerlöscher. Die Feuerwehr Crailsheim blieb mit neun Einsatzkräften und einem Fahrzeug für Nachlöscharbeiten vor Ort. Auch hier blieb der Sachschaden gering.

Rund 50.000 Euro Sachschaden hingegen entstanden fast zeitgleich, gegen 1.15 Uhr, bei einem Scheunenbrand in der Hirtengasse in Blaufelden. Abgebrannte Raketenbatterien waren hier ersten Ermittlungen zufolge ebenfalls Brandauslöser - ein Unbekannter hatte sie an der Fassade der dortigen Scheune abgelegt. Die Feuerwehren Blaufelden, Wiesenbach und Gammesfeld rückten mit insgesamt 36 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen zu der frei stehenden Scheune aus und löschten das Feuer.

Bereits am Montag war in Gerabronn gegen 21.15 Uhr eine frei stehende Doppelgarage eines landwirtschaftlichen Anwesens in Seibotenberg in Brand geraten. Die Feuerwehren Gerabronn und Michelbach, welche mit insgesamt 31 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen anrückten, löschten das Feuer. Die Brandursache ist hier allerdings bislang unklar. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 3.000 Euro.

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