Mainhardt Feuerwehr rammt Auto auf Weg zum Einsatz

Bei Mainhardt hat ein Feuerwehrauto einen Mercedes gerammt, der auf die Seite gefahren ist um den Einsatzwagen vorbei zu lassen.
Bei Mainhardt hat ein Feuerwehrauto einen Mercedes gerammt, der auf die Seite gefahren ist um den Einsatzwagen vorbei zu lassen. © Foto: Ufuk Arslan
Mainhardt / pol 03.08.2018

Bei der Anfahrt zum Brand eines Pkw in die Geißelhardter Straße ereignete sich am Donnerstag gegen 14.35 Uhr auf der B14 zwischen Mainhardt und Bubenorbis ein Unfall, bei welchem ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Mainhardt beteiligt war, teilte die Polizei mit. Der 55-jährige Fahrer des Feuerwehrfahrzeugs befuhr mit Blaulicht und Martinshorn die B14. Auf Höhe von Aschenhütte verhielt sich ein vorausfahrender 32-jähriger Lenker eines Mercedes CLK eigentlich vorbildich: Er bemerkte das herannahende Feuerwehrfahrzeug, verlangsamte seine Fahrt und fuhr an den rechten Fahrbahnrand. Vermutlich in der Annahme, dass der Mercedes-Fahrer sein Fahrzeug eher beschleunigen würde, rammte das Feuerwehrfahrzeug den Mercedes im hinteren linken Heckbereich. Durch den Aufprall wurde der Mercedes, der mit vier Personen besetzt war, nach rechts von der Straße gestoßen und kam im Grünstreifen zum Stillstand.

Zwei leicht Verletzte

Ein 40-jähriger Mitfahrer im Mercedes, der hinten links im Fahrzeug saß, sowie der 61-jährige Beifahrer im Feuerwehrauto wurden bei dem Unfall leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 25.000 Euro. An der Unfallstelle waren neben zwei Polizeistreifenwägen noch zwei Rettungswägen, ein Notarztwagen sowie ein weiteres Fahrzeug der Feuerwehr Mainhardt im Einsatz.

Auto brennt völlig aus: 30.000 Euro Schaden

Gegen 14:25 Uhr bemerkte ein 36-jähriger, Brandgeruch und sah kurz darauf, dass aus dem Motorraum seines Fahrzeuges Qualm drang und der Innenraum ebenfalls völlig verqualmt war. Erste Löschversuche misslangen, da sich das Fahrzeug nicht mehr entriegeln lies. Der Ford wurde durch die Feuerwehr Mainhardt, die mit drei Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften vor Ort waren, geöffnet und anschließend gelöscht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro.

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