Eichelhof Feuerwehr löscht Müllbrand auf abgeerntetem Feld

Trotz der Trockenheit greift das Feuer, in dem Müll entsorgt werden sollte, nicht um sich. Die Untermünkheimer Feuerwehr löscht die letzten Flammen ab.
Trotz der Trockenheit greift das Feuer, in dem Müll entsorgt werden sollte, nicht um sich. Die Untermünkheimer Feuerwehr löscht die letzten Flammen ab. © Foto: Oliver Färber
Untermünkheim / Oliver Färber 16.08.2018
Ein Landwirt verbrennt Müll am Mittwochmorgen, 15. August - auf einem seiner Felder beim Eichelhof. Wegen der aufsteigenden Rauchsäule alarmieren aufmerksame Zeugen die Feuerwehr.

Teuer kommt einem Landwirt die Entsorgung von Unrat auf einem seiner Felder: Weil er dort gestern Vormittag unter anderem Plastik entzündet hat, ist es zu einem  – eigentlich unnötigen – Einsatz von Feuerwehr und Polizei gekommen.

Der Mann hat den Brand auf einem abgeernteten Grundstück nahe des Eichelhofs gelegt. Sein Glück: Trotz der Trockenheit greift das Feuer nicht um sich. Das Material sorgt allerdings beim Verbrennen für eine schwarze Rauchwolke. Zeugen sehen sie bereits von Weitem, melden diese über den Notruf 112 der integrierten Leitstelle in Schwäbisch Hall.

Die alarmiert wiederum die Untermünkheimer Feuerwehr zu einem angenommenen Flächenbrand. Die Ehrenamtlichen rücken mit vier Fahrzeugen aus – treffen allerdings nur noch einen kleinen Brand und den Landwirt an. Die Flammen auf dem minimalen Bereich des Grundstücks sind schnell mit ein paar Liter Wasser abgelöscht.

Auch die Polizei kommt. Die vermeintlich günstige Müllentsorgung wird den Mann noch einiges kosten: Er muss nicht nur eine Strafe dafür zahlen. Auch der Feuerwehrwehreinsatz wird ihm von der Kommune in Rechnung gestellt. Dieser alleine wird nach erster Schätzung circa 700 Euro kosten.

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