Kaum gibt der Bau- und Planungsausschuss eine einstimmige Beschlussempfehlung, den Umbau des Kreisverkehrs an der Berliner Straße zugunsten des Wohnquartiers Bahnhofsareal zu verschieben, kracht es dort erneut.

Ein 18-Jähriger war am Freitag, 19.55 Uhr, von der Stadt kommend mit seinem Citroën in den Kreisverkehr eingefahren und wollte in die Berliner Straße einbiegen. Ein vom Luckenbacher See kommender 55-Jähriger rammte mit seinem Polo den vorfahrtsberechtigten Citroën. Der Polo kippte durch die Wucht und landete auf dem Dach. Die gleichaltrige Mitfahrerin im Polo wurde laut Polizeisprecher Rudolf Biehlmaier leicht verletzt. Ein Notarzt war im Einsatz. Der Sachschaden beträgt insgesamt 7500 Euro.

Der Kreisverkehr ist für die Auslastung zu klein – das ist den Planern bewusst. Er sei „seit Jahrzehnten unser größter Unfallhäufungspunkt“, sagte einst Manfred Gentner, Leiter des Ordnungsamts. Geplant war eigentlich, den Kreisverkehr noch dieses Jahr für 960 000 Euro zu vergrößern. Das dafür vorgesehene Geld, so der neue Plan der Verwaltung, soll aber zunächst für das Bahnhofsareal bereitgestellt werden. Der Kreisel muss warten. Der Gemeinderat befasst sich nächste Woche mit dem Thema.

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