Der Staatsanwaltschaft Heilbronn liegen bislang keine neuen Erkenntnisse zum Fund von Kriegswaffen in einem privaten Wohnhaus in Braunsbach vor. Das bestätigt Bettina Jörg, Pressesprecherin und Erste Staatsanwältin der Strafverfolgungsbehörde, auf Nachfrage von swp.de. Am Donnerstag vergangener Woche hatten Polizeibeamte das Haus eines 64-Jährigen durchsucht und dabei Schusswaffen, Munition und Handgranaten aufgefunden und beschlagnahmt.

Ob der Mann sich in der Untersuchungshaft schon zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen geäußert hat, lässt Jörg offen. Ebenso kann sie noch keine Auskünfte darüber geben, woher der Mann die Waffen, die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen, bekommen hat.

Bürgermeister Frank Harsch zeigt sich auf Nachfrage erstaunt. Er kenne den Beschuldigten und sei sehr überrascht. „Ich habe am Rande von der Durchsuchung mitbekommen, Genaueres weiß ich aber auch nicht“, sagt der Braunsbacher Verwaltungschef. Der 64-Jährige sei auch nie auffällig gewesen.