Nicht angepasste und deutlich zu hohe Geschwindigkeit dürfte den Ermittlungen der Verkehrspolizei zufolge die Ursache für einen schadensträchtigen Verkehrsunfall gewesen sein, den ein 20-Jähriger am Freitagvormittag auf der Sindelfinger Straße verursacht hat. Der Heranwachsende war gegen 11.40 Uhr mit seinem 3er BMW auf der auf 30 km/h beschränkten Sindelfinger Straße von der Westbahnhofstraße kommend stadtauswärts unterwegs. Weil er jedoch viel zu schnell fuhr, kam er in der rechtwinkligen Linkskurve auf Höhe des Kinderhause nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr ein Verkehrszeichen und knallte mit seinem BMW gegen die Front einer auf dem dortigen Parkplatz abgestellten Mercedes A-Klasse. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes gegen einen daneben geparkten Subaru und dieser gegen einen Chevrolet gedrückt.
Der Unfallverursacher und seine beiden Mitfahrer im BMW blieben zum Glück unverletzt. Der BMW, der Mercedes und der Subaru wurden bei der Kollision so schwer beschädigt, dass sie nur noch Schrottwert haben dürften. Der entstandene Sachschaden dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf mindestens 12.000 Euro belaufen. Den Erkenntnissen der Verkehrspolizei nach, dürfte der Fahrer des bereits älteren, roten 3er BMW mit Kaiserlauterner Zulassung (KL-) bereits zuvor im Stadtgebiet Tübingen durch eine aggressive und riskante Fahrweise aufgefallen sein. Dabei soll es auch mehrmals zu gefährlichen Situationen gekommen sein. Daher suchen die Verkehrsspezialisten nach Geschädigten und Zeugen die durch die Fahrweise des BMW gefährdet worden waren. Hinweise bitte an die Verkehrspolizei Tübingen, Telefon 07071/972-8660.