Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit drei Verletzten und einem Sachschaden von insgesamt circa 67.000 Euro ist es am Samstagmorgen, gegen 06.40 Uhr, auf der Bundesstraße 27 zwischen Dußlingen und Ofterdingen gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der 22-jährige Fahrer eines VW Golf die B 27 in Fahrtrichtung Balingen als er kurz vor Ofterdingen vermutlich infolge alkoholischer Beeinflussung nach rechts von der Fahrbahn abkam.

Mit Gegengenverkehr zusammengeprallt

Beim Versuch gegenzusteuern geriet er nach links auf die Gegenfahrspur, wo er zunächst mit einem entgegenkommenden Skoda Octavia eines 51-Jährigen kollidierte. Der Skoda wurde hierdurch nach rechts abgewiesen und prallte gegen einen neben der Fahrbahn befindlichen Baum. Der VW Golf hingegen verblieb in einer Drehbewegung auf der Fahrbahn. Ein aus Richtung Balingen heranfahrender 30-jähriger Sattelzuglenker erkannte die Gefahrensituation und wollte dem verunfallten VW noch nach links ausweichen, was ihm aber nicht gelang. So kam es zu Kollision zwischen dem Sattelzug der Marke MAN und dem VW, in dessen Folge der VW in seine ursprüngliche Fahrtrichtung nach rechts abgewiesen wurde und dort neben der Fahrbahn schließlich zum Stillstand kam.

Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst

Der 22-jährige Unfallverursacher sowie der 51-jährige Skoda-Fahrer erlitten hierbei schwere Verletzungen und wurden nach Erstversorgung in ein Klinikum verbracht, der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Vom Rettungsdienst befanden sich insgesamt 6 Fahrzeuge und 10 Einsatzkräfte, von der Feuerwehr 4 Fahrzeuge und 25 Einsatzkräfte an der Unfallörtlichkeit. Die B 27 musste ab 06.45 Uhr voll gesperrt werden, diese dauert (Stand 12 Uhr) noch an. Eine örtliche Umleitung wurde unter Mithilfe der zuständigen Straßenmeisterei eingerichtet. Beim Unfallverursacher konnte alkoholische Beeinflussung festgestellt werden, weshalb eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Die Ermittlungen bezüglich seines Führerscheines dauern an. Alle drei Unfallbeteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden. Zur Erstellung eines Unfallgutachtens wurde auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft ein Unfallsachverständiger angefordert.

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