Ein Hinweis hatte die Kriminalbeamten auf die Spur der Tatverdächtigen geführt, die in den letzten Monaten einen schwunghaften Rauschgifthandel betrieben haben sollen. Als sich der Tatverdacht durch intensive Ermittlungen erhärtete, erwirkte die Staatsanwaltschaft Tübingen sowohl richterliche Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Männer als auch Haftbefehle gegen die drei mutmaßlichen Drogendealer.

Auf frischer Tat beim Verkauf von Marihuana ertappt

Bereits am vergangenen Mittwoch nahmen die Ermittler den 23-Jährigen beim Verkauf von Marihuana auf frischer Tat fest. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Reutlinger Wohnung fanden und beschlagnahmten die Polizeibeamten über 1,5 kg Marihuana, mehr als 850 g Amphetamin, etwa 80 Ecstasytabletten und mehrere hundert Euro mutmaßliches Dealergeld. Der 23-Jährige wurde im Laufe des Donnerstags dem Haftrichter beim Amtsgericht Tübingen vorgeführt, der den bereits erlassenen Haftbefehl in Vollzug setzte.

Reutlinger Flüchtlingsunterkunft mit Spürhunden durchsucht

Am Montagmorgen durchsuchten Beamte der Rauschgiftermittlungsgruppe mit der Unterstützung von Polizeihundeführern und Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz die Zimmer der beiden anderen Tatverdächtigen in einer Reutlinger Flüchtlingsunterkunft. Dabei fanden und beschlagnahmten die Ermittler nochmals 30 Gramm Marihuana und weitere Ecstasytabletten.
Die beiden 24 und 30 Jahre alten Männer wurden festgenommen und am Montagmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Tübingen vorgeführt, der auch gegen diese Beschuldigten die Untersuchungshaft anordnete.