Dabei standen neben zahlreichen Gesprächen zu verkehrsgerechtem Verhalten, insbesondere auch Kontrollen von Radlern und auch Autofahrern im Focus der Aktion. Zwischen sechs und 20 Uhr wurden im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums Reutlingen insgesamt 1.311 Fahrzeuge kontrolliert - davon unter anderem
  • 917 Fahrräder,
  • 221 Pedelecs, und
  • 18 E-Scooter sowie
  • 70 Pkw und
  • 75 Transporter bzw. Lkw.

Handy in der Handy, Kopfhörer auf den Ohren – 18 Radfahrer wurden angezeigt

Mehr als ein Drittel der Radfahrer (347) mussten beanstandet werden, weil sie rote Ampeln missachtet hatten, mit Kopfhörern oder dem Handy in der Hand auf dem Rad unterwegs waren, gekennzeichnete Radwege ignoriert hatten oder das Zweirad technische Mängel aufwies.
Während es sich bei den technischen Mängeln meist um defekte Beleuchtungen, fehlende Klingeln oder Reflektoren handelte, mussten 18 Radler angezeigt werden, die rote Ampeln missachtet hatten und nun mit einem Bußgeld von mindestens 60 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen müssen.

Autos und Transporter beanstandet, die den Radverkehr behinderten

Von den kontrollierten Kraftfahrzeuglenkern wurden 44 beanstandet, weil sie auf Radverkehrsflächen hielten oder parkten, auf Fahrradstraßen unterwegs waren oder beim Überholen den erforderlichen Seitenabstand nicht einhielten.
Der Radverkehr gewinnt durch die eingeleitete Mobilitätswende immer mehr an Bedeutung. Zudem führt die Corona-Pandemie zu einer deutlichen Steigerung der Radnutzung. Dies spiegelt sich leider auch in den steigenden Zahlen der Unfälle an den Radfahrer beteiligt sind, wieder. Um diesem Trend entgegenzuwirken, werden die Kontrollen fortgesetzt.