Nachdem von Bewohnern gegen 20.48 Uhr Brandgeruch und Rauch wahrgenommen wurde, verständigten diese über Notruf umgehend die Feuerwehr, die vorsorglich mit einem Löschzug und mit mehreren Fahrzeugen des Rettungsdienstes anrückte. Es stellte sich heraus, dass im Heizungskeller das hauseigene Blockheizkraftwerk vermutlich aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten war. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Ein Schaden im hohen fünfstelligen Bereich dürfte wohl entstanden sein. Das Gebäude ist zwar weiterhin bewohnbar, jedoch bis auf Weiteres ohne Strom und Heizung.
Neben der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte, die mit einem Löschzug ausgerückt waren, wurde auch ein Großaufgebot des Rettungsdienstes alarmiert, da man aufgrund des Mehrfamilienhauses mit zahlreichen Betroffenen zu rechnen hatte. Neben dem hauptamtlichen Rettungsdienst wurden auch die ehrenamtlichen Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes, der Malteser und der Johanniter Unfallhilfe alarmiert.