Eine Produktionshalle stand am frühen Mittwochmorgen, den 17.03.21, in Flammen, als die Feuerwehr eintraf.

Feuerwehr: Brand weitgehend unter Kontrolle

Im Laufe des Vormittags hatten die Einsatzkräfte den Brand jedoch weitgehend unter Kontrolle gebracht. Am Nachmittag waren nach Angaben eines Polizeisprechers noch Nachlöscharbeiten notwendig. Ein Feuerwehrmann sei leicht verletzt worden. Auf Fotos war zu sehen, wie eine dichte, von den Flammen erleuchtete Qualmwolke über dem Areal aufsteigt. „Wir gehen davon aus, dass die Schadenshöhe mehrere Millionen Euro umfasst“, fügte der Polizeisprecher hinzu.

Bevölkerung aufgerufen Fenster und Türen geschlossen zu halten

Über weitere Verletzte war zunächst nichts bekannt. Während der Nacht hätten sich normalerweise keine Menschen in dem Gebäude befunden, sagte der Polizeisprecher. Ihm zufolge kann ausgeschlossen werden, dass bei dem Brand giftige chemische Dämpfe freigesetzt wurden. Vorsichtshalber habe man jedoch die Bevölkerung am Vormittag dazu aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Großbrand auf dem Gelände von Bosch Thermotechnik

Bildergalerie Großbrand auf dem Gelände von Bosch Thermotechnik

Feuerwehr-Großaufgebot im Einsatz

Die Feuerwehr war mit über 40 Fahrzeugen und mehr als 120 Einsatzkräften vor Ort. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Rettungsdienst war vorsorglich mit acht Fahrzeugen und die Polizei mit neun Fahrzeugen vor Ort. Die Bodenkräfte wurden durch einen Polizeihubschrauber unterstützt.

Feuerwehr holt Löschwasser aus dem Neckar

Weil Löschwasser vor Ort zur Neige gegangen war, sei eine Leitung vom etwa einen Kilometer entfernten Neckar gelegt worden, wie es von der Feuerwehr hieß. Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar. Zwar seien Kriminaltechniker am Brandort eingetroffen, in die von den Flammen stark zerstörte Lagerhalle hätten sie aus Sicherheitsgründen zunächst nicht vordringen können, so die Polizei.