Reutlingen Blitzer beschädigt und Vollzugsbediensteten gefährdet

Blitzer beschädigt und Vollzugsbediensteten der Stadt Reutlingen gefährdet.
Blitzer beschädigt und Vollzugsbediensteten der Stadt Reutlingen gefährdet. © Foto: Eibner-pressefoto
Reutlingen / swp 08.02.2019

Mit strafrechtlichen Konsequenzen hat ein 26-jähriger Autofahrer zu rechnen, der im Verdacht steht, am Donnerstagvormittag zunächst mutwillig eine Geschwindigkeitsmessanlage beschädigt und anschließend beim Davonfahren einen Vollzugsbediensteten der Stadt Reutlingen gefährdet zu haben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der junge Mann gegen 10.40 Uhr mit seinem VW Passat von Pfullingen herkommend auf der Lederstraße stadteinwärts unterwegs und wurde dabei allem Anschein nach bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung gemessen. Der Fahrer wendete daraufhin sein Fahrzeug und kehrte zu der mobilen Messanlage zurück. Dort nahm er die Kamera an sich und schlug das Gerät auf den Boden. Der uniformierte, 44 Jahre alte Vollzugsbedienstete stellte den 26-Jährigen daraufhin zur Rede und forderte diesen auf, auf das Eintreffen der Polizei zu warten.

Fahndung eingeleitet

Der Mann verneinte dies und stieg wieder in seinen Wagen. Beim Davonfahren soll der 26-Jährige auf den Vollzugsbediensteten zugefahren sein und diesen so zu einem Sprung zur Seite gezwungen haben. Der 44-Jährige stand zu diesem Zeitpunkt vor dem Passat. Zu einer Kollision kam es nicht. Der 26-Jährige wurde im Zuge der Fahndung von einer Streifenbesatzung in der Ringelbachstraße angehalten. Seinen Führerschein musste er abgeben. Gegen ihn wurden zudem Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung eingeleitet. Die Höhe des an der insgesamt rund 50 000 Euro teuren Geschwindigkeitsmessanlage entstandenen Sachschadens kann noch nicht beziffert.

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