Der Angeklagte soll zwischen Januar 2017 und Februar 2018 in 113 Fällen gegenüber Behörden falsche Angaben zu einer von ihm betriebenen Unterkunft gemacht und so dem Land Berlin einen Schaden von knapp 210.000 Euro verursacht haben. Er habe an dem von ihm angegebenen Ort kein legales Beherbergungsunternehmen betrieben. Laut Ermittlungen habe es sich vielmehr um eine bewohnbare Gewerbeeinheit gehandelt, für die die erforderliche baurechtliche Nutzungsgenehmigung für eine Übernachtungsherberge nicht vorgelegen habe.