Am Dienstagabend kam ein Autofahrer zwischen Unlingen und Riedlingen von der Fahrbahn ab. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Ulm war der 24-Jährige bei Nässe zu schnell unterwegs. Der Mann fuhr gegen 21.43 Uhr auf der Bundesstraße 311. In einer Rechtskurve kam er ins Schleudern. Sein Audi kam in der Folge von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Grund dafür war wohl eine nicht angepasste Geschwindigkeit bei nasser Fahrbahn. Dies führte wohl zu Aquaplaning. An dem Audi entstand ein Totalschaden. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 15 000 Euro. Der Fahrer verletzte sich beim Unfall schwer und kam in ein Krankenhaus.
Weil nach ersten Notrufen davon ausgegangen werden musste, dass der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt war, wurde die Abteilung Riedlingen der Freiwilligen Feuerwehr Riedlingen mit dem Hilfeleistungszug zu einem Verkehrsunfall  alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Fahrer allerdings bereit von Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreit worden. Rettungsdienst und Notarzt übernahmen die medizinische Versorgung. Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab, leuchteten diese aus und stellten den Brandschutz sicher. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei wurde die Fahrbahn von Kies und Schmutz gesäubert und das Abschleppunternehmen bei der Bergung unterstützt, heißt es abschließend in einem Bericht der Feuerwehr. Für die Riedlinger Wehr, die mit sechs Einsatzfahrzeugen ausrückte, war dies der 108. Einsatz in 2020.