Ob sich da Nachwuchs ankündigt? Gleich zwei Störchen konnten die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Riedlingen in den vergangenen Tagen helfen. Zunächst wurde die Abteilung Riedlingen am Sonntagvormittag kurz vor 7.30 Uhr zu einer Tierrettung alarmiert. Ein junger Storch war in ein hohes Rapsfeld zwischen Riedlingen und Grüningen geraten und konnte vor dort aus nicht mehr wegfliegen. Die Feuerwehrleute fingen das Tier ein. Nach Rücksprache mit einem Tierarzt wurde das augenscheinlich unverletzte Tier auf einer gemähten Wiese freigelassen, heißt es in einem Bericht der Feuerwehr.

Am Montagnachmittag kurz vor 17 Uhr wurden die Helfer der Abteilung Riedlingen dann zu einer weiteren Tierrettung in die Riedlinger Altstadt alarmiert. Anwohner hatten einen Storch hinter dem Haus entdeckt. Das Tier war in einem schmalen Bereich der durch Hausfassade, Zaun und Gebüsch eng begrenzt war und konnte so nicht mehr wegfliegen. Vermutlich war er im Flug von einer Windböe erfasst und so in diese missliche Lage gekommen. Die Wehr fing das unverletzte Tier und brachten es ins Freie.

Weitere Einsätze am Mittwoch

Die Abteilung Riedlingen wurde am Mittwochnachmittag kurz vor 15 Uhr nach Zwiefalten (Landkreis Reutlingen) alarmiert. Von der Leitstelle Reutlingen wurde die Drehleiter auf Grund eines Brandmeldealarms in einer Pflegeeinrichtung in Zwiefalten angefordert. Die Einsatzfahrt konnte schließlich abgebrochen werden, da es sich um einen Täuschungsalarm handelte. Die automatische Brandmeldeanlage hatte auf Grund einer Staubentwicklung ausgelöst. Im Einsatz waren hier auch die Werkfeuerwehr des Zentrums für Psychiatrie (ZfP) Zwiefalten und die Freiwillige Feuerwehr Zwiefalten.
Am Mittwochabend gegen 19 Uhr wurden die Feuerwehrleute dann erneut an die psychiatrische Klinik alarmiert. Es handelte sich dabei glücklicher Weise erneut um einen Fehlalarm, ausgelöst durch Handwerksarbeiten.