Polizeibericht Schwerverletzte bei Zusammenstoß

Riedlingen.  / eb 09.04.2018

Eine Polizeistreife wunderte sich über das Verhalten eines Dacia-Fahrers am Samstagmorgen gegen 9 Uhr. Das Auto fuhr vor dem Streifenwagen auf der B 312 in Richtung Biberach. Der Fahrer fuhr immer wieder zur Fahrbahnmitte und auch sehr viel langsamer als erlaubt.

Beim Linksabbiegen von der Göffinger Straße in die Daimlerstraße fuhr er links am Verkehrsteiler vorbei, obwohl ein Pfeil rechts vorbei zeigte.

Auf sein Fahrverhalten angesprochen gab der 85-Jährige an, dass er normalerweise nur in seiner Heimatstadt fahre und samstags auf den Bussen in die Kirche. Die Polizeibeamten konnten keine körperliche Beeinträchtigung feststellen.

Die Beamten werden einen Bericht an die Führerscheinstelle schicken, die sich dann über die Fahreignung ein eigenes Bild machen wird. Dem Senior wurde angeraten, sich Gedanken über einen freiwilligen Führerscheinverzicht zu machen.

Zusammenstoß mit zwei Schwerverletzten

Zu einem Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten ist es am Samstagabend gegen 18.45 Uhr auf der Kreisstraße 6731 bei Willmandingen gekommen. Ein 32-jähriger VW-Polo-Lenker befuhr zwischen Melchingen  und Willmandingen einen land- und forstwirtschaftlichen Weg. An der Einmündung zur K 6731 bog er unvermittelt nach links in Richtung Willmandingen ab. Dabei kam es  zur Kollision mit dem in Fahrtrichtung Melchingen fahrenden Hyundai kam.

Beide Fahrzeuglenker wurden hierbei schwer verletzt. Nach einer notärztlichen Erstversorgung wurde der 71-jährige durch den Rettungsdienst in eine Klinik gefahren. Der 32-jährigen Unfallverursachers musste mit einem  Rettungshubschrauber in  ein Krankenhaus gebracht werden.

Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, der entstandene Sachschaden wurde auf rund 22.000 Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme war die K6731 voll gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

Wegen einer größeren Personengruppierung ist es am vergangenen Samstag gegen 22.20 Uhr auf dem Metzinger Kelternplatz zu einem Polizeieinsatz gekommen.

Die knapp 20-köpfige Personengruppe im Alter von 16 bis 27 Jahren war durch ruhestörenden Lärm aufgefallen. Bei der Erhebung der Personalien versuchte sich ein 20-Jähriger der Kontrolle zu entziehen und leistete Widerstand, ferner belegte ein Gleichaltriger die Polizeibeamten mit nicht zitierfähigen Beleidigungen.

Nach Hinzuziehung weiterer  Einsatzkräfte wurde der 20-Jährige aus der Gruppe heraus gelöst und zum Polizeirevier verbracht. Gegen die jungen Männer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.