++++ Update 12:15 Uhr +++

Bei einem Arbeitsunfall auf einem Feldweg bei Baach ist am Dienstagabend, kurz nach 18 Uhr, ein 54-Jähriger schwer verletzt worden.

Sattelzug geriet ins Schwanken und kippte um

Der Mann hatte zuvor mit seinem Sattelzug einen Muldenkipper zu einer Stromtrasse im Bereich des Emerbergwegs transportiert und wollte die Arbeitsmaschine abladen. Dabei geriet der Sattelzug auf dem abschüssigen Untergrund ins Schwanken und kippte mitsamt dem Muldenkipper um.
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Pliezhausen

Fahrer konnte sich selbständig befreien

Der 54-Jährige, der sich zu dieser Zeit in der Fahrerkabine des Sattelzugs befand, konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Er wurde in der Folge vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe rückte auch die Feuerwehr an die Unfallstelle aus. Der Sattelzug und der Muldenkipper wurden im Laufe des Mittwochs aufgerichtet. Der Gesamtschaden kann noch nicht beziffert werden
Am Dienstagabend kurz nach 18 Uhr geschah das Unglück, bei dem nicht nur der Mulden-Lastwagen, sondern auch der dazugehörige Anhänger umstürzte. Anhand der ersten Notrufe musste die Rettungsleitstelle davon ausgehen, dass der Lastwagenfahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Daher wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert: Die Freiwillige Feuerwehr Zwiefalten rückte mit den Abteilungen Zwiefalten und Sonderbuch zur Einsatzstelle aus, im Rahmen der Überlandhilfe wurden zudem die Freiwilligen Feuerwehren aus Hayingen und Riedlingen alarmiert, die auf ihren Rüstfahrzeugen spezielles hydraulisches Rettungsgerät mitführen, welches gegebenenfalls zur Rettung des verunglückten Fahrers benötigt worden wäre. Zur medizinischen Versorgung des Fahrers wurden neben einem Rettungswagen und dem Notarzt auch die Helfer vor Ort des DRK-Ortsvereins Zwiefalten-Pfronsttten und ein Rettungshubschrauber angefordert.

Ersthelfer befreien den Fahrer

Glücklicherweise war der Lkw-Fahrer bei dem Unfall nicht eingeklemmt worden, Ersthelfer halfen dem verletzten Mann aus der Kabine seines Lastwagens. Der Vorausrüstwagen der Freiwilligen Feuerwehr Hayingen sowie der Rüstzug aus Riedlingen konnten den Einsatz daher rasch beenden. Die Zwiefalter Feuerwehrleute stellten den Brandschutz sicher und kümmerten sich um die ausgelaufenen Betriebsstoffe des beschädigten Lastwagens. Hierbei kam auch der Feuerwehranhänger-Öl der Abteilung Zwiefalten zum Einsatz.
Für die Freiwillige Feuerwehr Zwiefalten war dies der 13. Einsatz in diesem Jahr. Bereits zum 48. Mal wurden damit die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Riedlingen alarmiert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.