Die Abteilung Riedlingen der Freiwilligen Feuerwehr Riedlingen wurde am Mittwochmorgen gegen 6 Uhr mit dem Alarmstichwort „Brand 2“ alarmiert. Mitarbeiter des Gesundheitszentrums hatten im Außenbereich einen Knall und Rauch wahrgenommen und dies der Integrierten Leitstelle Biberach (ILS) gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte festgestellt werden, dass es an einem Druckgasbehälter für 3000 Liter Sauerstoff zu einem unkontrollierten Gasaustritt mit lautem Zischen und Nebelbildung gekommen war. Offensichtlich hatte hier ein Überdruckventil automatisch geöffnet und blies nun ab. Die Feuerwehrleute nahmen zur Sicherheit Messungen vor und leuchtete die Einsatzstelle aus. Bei Eintreffen des Hausmeisters wurde nach Rücksprache ein Ventil geschlossen und so der Austritt gestoppt. Im Bereich der Tankventile und Schieber kam es auf Grund des Stoffaustrittes zu einer Vereisung. Nach einer weiteren Beobachtungszeit der Druckentwicklung, waren keine weiteren Maßnahmen der Feuerwehr mehr erforderlich. Ein beauftragter Techniker wird sich um die weitere Problembehebung kümmern.

Brandalarm im Industriegebiet

Noch während der Einsatzes am Gesundheitszentrum ging ein Paralleleinsatz für die Feuerwehr Riedlingen ein. Gegen 6.40 Uhr gab die Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb in Riedlingen Alarm. Die Integrierte Leitstelle Biberach alarmierte den Löschzug der Abteilung Riedlingen mit dem Alarmstichwort "Brand 3".
Der Einsatzleitwagen wurde aus dem vorherigen Einsatz herausgelöst und statt dem gebundnen Hilfeleistungslöschfahrzeug rückte das Löschfahrzeug des Katastrophenschutzes zur Ergänzung des Löschzuges aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde festgestellt, dass insgesamt 27 Melder der Brandmeldeanlage ausgelöst hatten. Der betroffene Gebäudeteil wurde kontrolliert, jedoch war kein Rauch und auch kein Feuer feststellbar.
Die weitere Erkundung ergab, dass es sich glücklicherweise nur um eine Fehlfunktion einer ganzen Melderlinie der automatischen Brandmeldeanlage handelte. Der Betreiber nahm die betroffenen Linie außer Betrieb, so dass sich ein Techniker nun um die Problembehebung kümmern kann. Seitens der Feuerwehr waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich.