Nicht angepasste Geschwindigkeit ist den polizeilichen Ermittlungen zufolge die Ursache für einen Verkehrsunfall, der sich am Dienstagabend auf der L 250 zwischen Hülben und Bad Urach ereignet hat.

Zu schnell unterwegs

Eine 48-Jährige war gegen 23 Uhr mit ihrem Opel auf der Landesstraße von Hülben in Richtung Bad Urach unterwegs. Weil sie viel zu schnell fuhr, kam sie auf regennasser Fahrbahn in der scharfen Kurve auf Höhe des Steinbruchs ins Schleudern.

Fahrzeug überschlagen

Ihr Wagen überschlug sich und knallte in die Leitplanken, bevor er auf der Seite zum Liegen kam. Anschließend entfernte sie sich zu Fuß von der Unfallstelle. Unterdessen bemerkten andere Verkehrsteilnehmer den Unfall und alarmierten die Rettungskräfte - die vor Ort das Unfallfahrzeug aber verlassen auffanden.

Polizeihubschrauber im Einsatz

Da nicht auszuschließen war, dass die Frau verletzt war oder unter Schock stand, wurden sofort umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet, in die neben Suchhunden der Polizei und der Malteser auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde. Diese Suchmaßnahmen, in die auch das Deutsche Rote Kreuz eingebunden war, verliefen zunächst erfolglos.

Frau zu Hause angetroffen

Zwischenzeitlich kehrte die Frau wohlbehalten an ihre Wohnanschrift zurück. An dem Opel dürfte wirtschaftlicher Totalschaden entstanden sein. Der Wagen musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Nach Angaben von Christian Wörner von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Reutlingen muss die 48-Jährige nun mit einer Anzeige wegen Unfallflucht rechnen. Ob sie die Kosten für die umfangreiche Suchaktion übernehmen muss, wird ebenfalls geprüft.