Am Samstag (11. Juli) kurz vor 7.30 Uhr wurden die Einsatzleitstellen des Rettungsdienstes und der Polizei alarmiert, weil sich ein 51 Jahre alter Syrer und ein 28-jähriger gambischer Staatsangehöriger zunächst gestritten und in der Folge gegenseitig tätlich angegriffen hatten.

Blutende Verletzungen im Hals- und Kopfbereich

Der 28-Jährige wies beim Eintreffen der Polizei blutende Verletzungen im Hals- und Kopfbereich auf, nachdem ihm ersten Erkenntnissen zufolge mit einem Porzellanteller auf den Kopf geschlagen worden war.

Mit zwei Küchenmesser bewaffnet

In der Folge bewaffnete er sich mit zwei Küchenmessern und traktierte damit die geschlossene Zimmertür, hinter der sich der Ältere in Sicherheit gebracht hatte. Der 28-Jährige wurde zur Behandlung seiner Verletzungen noch unbekannten Ausmaßes vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Auch der unverletzte 51-Jährige musste nach dem Streit aufgrund einer medizinischen Ursache in eine Klinik gebracht werden. Gegen beide Personen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.