Esslingen: Kontrolle über Pkw verloren

Offenbar aufgrund gesundheitlicher Probleme hat ein 30-Jähriger am Sonntagnachmittag in der Hauptstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.
Gegen 14.30 Uhr war der Mann mit seinem VW Golf auf der Hauptstraße in Richtung Esslingen unterwegs. Auf Höhe des Ortseingangs von Zell geriet er über eine Verkehrsinsel auf die Gegenfahrspur und prallte dort gegen den entgegenkommenden Mercedes SLK eines 23-Jährigen. Beide Männer wurden nach erstem Kenntnisstand leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie in umliegende Kliniken. Beide Pkw mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 27.000 Euro. Auch die Feuerwehr war mit einem Fahrzeug und drei Einsatzkräften vor Ort.

Kirchheim: Motorradfahrer bei Sturz verletzt

Ein gestürzter Motorradfahrer musste am Sonntagmittag in eine Klinik gebracht werden. Der 53-Jährige befuhr kurz vor 12 Uhr mit seiner Yamaha die L 1200 von Wendlingen herkommend in Richtung Kirchheim. Kurz nach Ortsbeginn von Ötlingen bemerkte der Biker mehrere zerbrochene Tonscherben auf der Fahrbahn und bremste ab. Hierbei kam er mit seiner Maschine auf den Scherben ins Rutschen und stürzte zu Boden. Der Motorradfahrer musste mit Verletzungen bislang unbekannten Ausmaßes vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. An seinem Motorrad war ein Schaden in Höhe von zirka 1.000 Euro entstanden. Die Yamaha wurde von einem Abschleppunternehmen mitgenommen. Die Ermittlungen zum Verursacher der Tonscherben dauern an.

Tübingen: Rennradfahrer schwer gestürzt

Mit schweren Verletzungen ist ein 62 Jahre alter Rennradfahrer nach einem Sturz am Sonntagnachmittag vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht worden. Der Mann war gegen 17.50 Uhr mit seinem Rad auf dem Radweg in Richtung Tübingen unterwegs. In einer scharfen Linkskurve bei der Straße Untere Mühle stürzte der 62-Jährige zu Boden und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Der Sachschaden an seinem Rad beläuft sich auf etwa 100 Euro.

Tübingen: Mit Stocherkahn abgetrieben

Ein auf dem Neckar abgetriebener Stocherkahn hat am Sonntagnachmittag zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte von Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst geführt.
Gegen 16.45 Uhr war eine neunköpfige Personengruppe im Alter zwischen 78 und 86 Jahren beim Versuch, an der Anlegestelle Hermann-Kurz-Straße anzulegen aufgrund der Strömung in Richtung Stauwehr abgetrieben. Nachdem zunächst der Bootsführer über Bord gegangen war, versuchten sich vier weitere Insassen des Kahns mit einem Sprung in den Neckar zu retten und ans Ufer zu gelangen. Beherzt einschreitende Passanten, die teilweise selbst ins Wasser sprangen, leiteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte erste Rettungsmaßnahmen ein und konnten auch den Kahn, auf dem sich noch mehrere Personen befanden, in einem Seitenarm des Kraftwerks stabilisieren. Die im Wasser treibenden Personen gelangten teils selbst ans rettende Ufer, teils mussten die entkräfteten Personen von den Einsatzkräften gerettet werden. Nach Bergung des Kahns konnten auch die noch darauf befindlichen Senioren und Ersthelfersicher an Land gebracht werden. Bis auf leichte Unterkühlungen waren alle unverletzt geblieben.