Am vergangenen Montag, 13. Juli, ist es in Neuffen zu einem Vorfall gekommen, bei dem zwei Mädchen auf dem Schulweg von einem unbekannten Mann angesprochen wurden. Er versprach ihnen offenbar „leckeres Essen und kleine Welpen“. Beide Grundschulkinder sollen jedoch weggelaufen sein und es ihren Eltern gemeldet haben. Diese seien darauf wiederum zur örtlichen Polizeistelle in Neuffen gegangen um den Vorfall zu melden.
Der mutmaßliche Verdächtige soll
  • um die 40 Jahre alt sein
  • eine Kappe tragen und einen dunklen, längeren Bart haben
  • in einem blauen Auto mit getönten Scheiben unterwegs sein

Die zuständige Polizeibehörde ist eingeschaltet und nimmt Hinweise an

Auf Nachfrage von swp.de erklärte der zuständige Polizeisprecher, dass diesbezüglich nun Ermittlungen aufgenommen worden seien: „Wir nehmen den Vorfall sehr ernst und werden in den kommenden Wochen in dem betroffenen Gebiet deutlich stärker präsent sein.“ Grundsätzlich begrüße die Polizei, wenn die Bevölkerung aufmerksam sei und auffällige Ereignisse oder Vorkommnisse bei der zuständigen Behörde melde.

Nur ein bestätigter Fall – Polizeibehörden, Schulen und Eltern trotzdem alarmiert

Allerdings sei der Fall in Neuffen der einzige bestätigte in der vergangen Zeit gewesen sein. Bisher hätten sich keine weiteren Vorfälle bestätigen lassen. „Wir verstehen, dass nun viele Menschen in großer Sorge sind und wir nehmen auch weiterhin sämtliche Meldungen an und ernst“, sagte der Polizeisprecher weiter. „Sowohl Eltern wie auch Schulen sind alarmiert.“ Generell empfiehlt die Polizei, Kinder immer wieder für diese Fälle zu sensibilisieren:
  • Nicht bei Fremden ins Auto steigen
  • Nicht mit Fremden sprechen
  • Keine Geschenke oder Süßigkeiten annehmen
  • Im Falle eines Falles: Weglaufen
  • Umstehende aufmerksam machen
  • die Behörden verständigen
Meldungen über weitere Vorfälle, etwa in Linsenhofen sowie an einem Campingplatz in der Region, konnten nicht bestätigt werden bzw. hätten sich aufgeklärt.