Wegen eines im Bereich des Uracher Wasserfalls vorübergehend vermissten Kindes war die Polizei am Freitagvormittag mit mehreren Streifenwagenbesatzungen im Einsatz. Der Achtjährige war mit seiner Schulklasse mit elf weiteren Schülerinnen und Schülern und drei Betreuern dort im Rahmen eines Wanderausflugs unterwegs. Gegen zehn Uhr entfernte sich der Junge von der Gruppe und war danach verschwunden. Eigene Suchmaßnahmen der Betreuer verliefen ergebnislos, weshalb kurz vor elf Uhr die Polizei alarmiert wurde. Fünf Streifenwagenbesatzungen suchten vom Wasserfall ausgehend in der Umgebung nach dem vermissten Kind und führten auch Lautsprecherdurchsagen durch. Bevor die bereits zur Unterstützung alarmierten Kräfte der Bergwacht und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kamen, konnte gegen zwölf Uhr Entwarnung gegeben werden. Der Junge, der sich verlaufen und den Rückweg nicht mehr gefunden hatte, aber ansonsten wohlauf war, hatte sich im Bereich des Rutschenfelsens weinend an einen Grundstücksbesitzer gewandt. Dieser brachte ihn kurzerhand zum Polizeiposten Bad Urach. Von den Beamten wurde der Schüler wieder zu seiner Klasse geleitet.

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