Als Fasnets-Hochburg kann man Riederich zwar nicht bezeichnen, denn die „Zigeuner-Hexen“ sind eine vergleichsweise noch junge Narrenzunft, aber es war närrisch was los beim Häsabstauben.

Die Riedericher Zigeunerhexen sind erst vor fünf Jahren in der Narrenwelt aufgetaucht, aber ein Rathausvorplatz voller Narren am Samstag zeigte, dass sie schon sehr beliebt sind. Die „wilden Weiber“ aus Wannweil kamen ebenso wie die gleichfalls noch jungen „Riedwald-Wölfe“ aus Mittelstadt, die Narrenzunft Bad Urach und andere Zünfte nach Riederich, obwohl sie ja auch eigene Veranstaltungen haben und das Wetter Kapriolen machte. Narren sind erfahrungsgemäß wetterfest und lassen sich von Schnee und Regen nicht vertreiben. Darum nahmen sie das „närrische“ Wetter auch gelassen und tanzten sich warm vor der Narrentaufe neuer Mitglieder. Die „Oberhexe“, erste Vorsitzende der Zigeunerhexen“, Natalie Kleinfelder, verriet am Rande der Veranstaltung, dass es in der nächsten Saison eine Überraschung geben, aber mehr natürlich noch nicht verraten werde.