Gegen 8.30 Uhr entdeckte ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer das im Wasser treibende Tier, das aufgrund der starken Strömung immer wieder in Richtung des Kraftwerks gezogen wurde, und verständigte die Polizei. Nach zahlreichen Versuchen schaffte es der junge Rehbock zunächst selbst an Land zu kommen, rannte dann jedoch gegen die Hauswand eines Einkaufsmarkts in der Robert-Bosch-Straße. Anschließend versteckte er sich in einem Gebüsch an der B 297.
Aufgrund der gefährlichen Nähe zur Bundesstraße musste das Tier in Richtung der Felder getrieben werden. Dabei versperrte ihm ein Zaun den Weg, weshalb es erneut in den Zufluss zum Wasserwerk sprang. Dort konnte es schließlich von einem Beamten des Polizeireviers Nürtingen aus dem Wasser gerettet werden. Unter lautstarkem Protest wurde der erschöpfte aber augenscheinlich unverletzte Rehbock der Feuerwehr übergeben, die ihn in heimische Gefilde brachte.