Heidenheim Auf Erpressungsmails nicht eingehen

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Symbolbild © Foto: Markus Brandhuber
Heidenheim / Polizei 07.08.2018
Derzeit häufen sich wieder Erpressungsversuche im Internet. Die Täter agieren in immer wieder unterschiedlichen Varianten und nutzen hierbei auch das Schamgefühl ihrer Opfer aus, um an Geld zu gelangen.

Eine bekannte Masche wird derzeit wieder vermehrt betrieben: Die Opfer erhalten Erpressungsmails, wonach sie angeblich beim Besuch einer pornografischen Seite gefilmt wurden oder dem Täter angeblich anderes Bild- oder Videomaterial mit sexuellen Handlungen des Opfers vorliegt. Verstärkt wird dieser Eindruck, indem die Täter ein tatsächlich im Internet verwendetes Passwort des Opfers mitteilen.

Die Opfer werden aufgefordert Geld auf ein Konto zu überweisen oder anderweitige Geldtransfers vorzunehmen. Ansonsten würden die vorliegenden peinlichen Tatsachen veröffentlicht.

Tatsächlich liegen den Tätern keine solche Aufnahmen vor, die zum Teil eingesetzten Passwörter stammen meist aus Hackerangriffen auf Websites, wie Foren oder Shops.

Mit nachfolgendem Link kann geprüft werden, ob die eigene Mailadresse gefährdet ist.

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