Giengen Unfall mit vier Fahrzeugen: B 492 war voll gesperrt

Nahe des Autobahnzubringers Giengen kam es am Mittwochnachmittag zu einem Unfall, infolge dessen die B 492 voll gesperrt wurde.
Nahe des Autobahnzubringers Giengen kam es am Mittwochnachmittag zu einem Unfall, infolge dessen die B 492 voll gesperrt wurde. © Foto: Dennis Straub
Giengen / pm 11.10.2018
Am Mittwochnachmittag kam es zu einem Unfall, infolge dessen die B 492 zwischen dem Autobahnzubringer Giengen und Hermaringen voll gesperrt wurde.

Gegen 17 Uhr kam es am Mittwochnachmittag auf der B492 bei Giengen zu einem Unfall. Beim Eintreffen der Rettungskräfte lag ein Auto auf der Seite. Insgesamt waren vier Fahrzeuge beteiligt.

Kurz vor 17 Uhr war ein VW zwischen Herbrechtingen und Hermaringen unterwegs. Weil vor der VW-Fahrerin ein Pkw gebremst hatte, bremste auch die Golffahrerin.

Hinter ihr fuhr eine weitere Frau mit einem Nissan und bremste ebenfalls. Die Bremslichter am Nissan der 23-Jährigen sah ein 81-Jähriger Hyundaifahrer zu spät, prallte gegen den Nissan und schob ihn auf den VW.

Der Hyundai des Seniors kam durch die Wucht des Aufpralls auf die Gegenfahrbahn, auf der ein Audi unterwegs war, und prallte mit diesem zusammen. Der Hyundai kippte auf die Seite. Dabei verletzte sich der 81-jährige Fahrer schwer. Ein Krankenwagen brachte ihn in eine Klinik.

Drei Insassen im Audi, darunter der Fahrer, wurden leicht verletzt. Rettungskräfte brachten auch den 48-Jährigen, die 47- und 9-Jahre alten Mitfahrer in ein Krankenhaus.

Der VW war nach dem Unfall noch fahrbereit. Die anderen drei Fahrzeuge bargen Abschlepper. Den Gesamtsachschaden an ihnen schätzt die Polizei auf ungefähr 35.000 Euro.

Die B 492 wurde für die Rettungs- und Aufräumarbeiten in beide Richtungen voll gesperrt.

Umleitung durch Giengen

Im Einsatz war darüber hinaus die Feuerwehr Giengen.

Der Richtung Giengen fließende Verkehr wurde am Pelletswerk vorbei durch Giengen umgeleitet.

Die von Hermaringen kommenden Autos wurde über die Südstadt geleitet. Die Autos, die bereits direkt an der Unfallstelle standen, durften umdrehen.

Zahlreiche Lkws jedoch mussten warten, bis die Unfallstelle geräumt ist. Es kam teils zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

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