Wie die Polizei berichtet, war der Fahranfänger in der Nacht zu Freitag gegen 3.30 Uhr mit einem BMW in der Friedrichstraße in Gerstetten im Kreis Heidenheim unterwegs. Dort sei der 18-Jährige mit dem Wagen von der Straße abgekommen, über einen hohen Randstein geschanzt und schließlich gegen ein Schild gefahren.

Passant findet schlafenden Autofahrer

Einem Passanten fiel später das Unfall-Fahrzeug auf – in dem der mutmaßliche Fahrer nach der Kollision am Steuer eingeschlafen war.

Spätestens als die Polizei eintraf, war Schluss mit dem Schläfchen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten zudem fest, dass der junge Mann offenbar Alkohol getrunken hatte. Der Rettungsdienst brachte ihn mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Dort wurde ihm auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch gleich eine Blutprobe entnommen, um den Promillewert zu messen. Den BMW stellte die Polizei sicher. An dem Auto entstand ein Schaden von etwa 3000 Euro, das ramponierte Schild dürfte mit weiteren 200 Euro zu Buche schlagen, hieß es im Polizeibericht.

Alkohol am Steuer für Fahranfänger verboten

Die Ermittlungen dauern an, denn den Fahranfänger dürften neben dem Schaden nun weitere unangenehme Konsequenzen erwarten: Für junge Fahrer und Fahranfänger gilt per Gesetz ein absolutes Alkoholverbot. Soll heißen: Wer in der zwei Jahre währenden Probezeit oder unter 21 Jahre alt ist und mit Alkohol am Steuer fährt, muss 250 Euro Geldbuße berappen. Dazu gibt es noch einen Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg.Außerdem muss der junge Mann ein Aufbauseminar absolvieren. Seine Probezeit wird von zwei auf ganze vier Jahre verlängert.

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