Heidenheim A7 nach einem Unfall stundenlang gesperrt

Heidenheim / pol 04.08.2018
Eine kleine Unaufmerksamkeit führte am Samstag auf der A7 zu einem Unfall mit vier leicht verletzten Personen und hohem Sachschaden.

Nach einem Unfall am Samstagnachmittag kurz vor 16.00 Uhr musste die BAB 7 ab der Anschlussstelle Heidenheim in Fahrtrichtung Würzburg für fast drei Stunden gesperrt werden. Vor der Ausleitung staute sich der Verkehr auf bis zu sechs Kilometer Länge.

Beschleunigungsspur mit Fahrstreifen verwechselt

Wie die Polizei mitteilte, befuhr eine 52 Jahre alte Frau die Autobahn in Richtung Würzburg. Auf Höhe der Anschlussstelle Heidenheim wechselte sie vom rechten Fahrstreifen auf den Beschleunigungsstreifen der Auffahrt, weil sie versehentlich annahm, dass sie auf dem linken Fahrstreifen unterwegs ist.

Dort prallte sie gegen den VW Golf einer 45 Jahre alten Frau, die gerade auf die BAB auffuhr. Der Golf geriet durch den seitlichen Anstoß ins Schleudern und schlidderte über sämtliche Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn.

Dabei stieß er mit dem Pkw Ford eines 44-Jährigen zusammen, der auf dem linken Fahrstreifen fuhr. Die Pkw kamen nach dem Zusammenstoß schließlich auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Das Trümmerfeld zog sich auf eine Länge von ca. 200 Meter hin. Die 45 Jahre alte Frau, sowie der 44-jährige Fordfahrer mit seinen beiden Mitfahrern im Alter von 10 und 15 Jahren verletzten sich bei dem Unfall leicht.

Die Unfallverursacherin blieb unverletzt. An den drei Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 52.000 Euro.

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