Nach einem schweren Unfall auf der A7 am Freitagmorgen musste die Autobahn zwischen Heidenheim und Aalen komplett gesperrt werden.

In Fahrtrichtung Würzburg war zwischen Ebnat und Großkuchen gegen 6 Uhr ein Lkw ins Schleudern geraten, teilt die Polizei auf Anfrage mit. Grund dafür war offenbar Schneeglätte. Der mit alten Ölfiltern beladene Lkw kippte auf die rechte Seite. Das Gespann blieb auf dem rechten Fahrstreifen und Standstreifen liegen. Die Ladung fiel auf die Fahrbahn.

100.000 Euro Sachschaden

Der 63-jährige Fahrer des Lkw konnte sich selbst aus dem Fahrerhaus befreien und wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Die Feuerwehren aus Großkuchen, Kleinkuchen, Schnaitheim und Heidenheim entfernten Trümmerteile und banden das aus den Ölfiltern ausgetretene Altöl. Ein Spezialunternehmen kümmert sich um die Bergung des umgekippten Lkw. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 100.000 Euro.

Für die Aufräumarbeiten, die mehrere Stunden in Anspruch nahmen, musste die A7 aber voll gesperrt werden, der Verkehr wurde ab- und über die Bundesstraße 466 (B466) umgeleitet. Auch dort kam es aufgrund der winterlichen Verhältnisse zu teils erheblichen Beeinträchtigungen.

Da es auch auf der Gegenfahrbahn zu einem Unfall kam, musste auch die Fahrbahn zwischen Aalen und Heidenheim in Richtung Ulm gesperrt werden.